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	<title>DDR-FahrradWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://ddrfahrradwiki.de/index.php?title=Modelle_Brandenburg&amp;diff=74937</id>
		<title>Modelle Brandenburg</title>
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		<updated>2011-07-05T09:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.197.53.58: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Hersteller]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brandenburg&amp;quot; ist die Marke eines ehemals in Crinitz/Niederlausitz ansässigen Fahrradherstellers, der eher schlichte Räder in vergleichsweise geringer Stückzahl fertigte.&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln mit Rädern verschiedener westdeutscher Hersteller bzw. Konfektionäre, die ebenfalls Räder der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot; produzierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zur Baujahrbestimmung von Brandenburg-Fahrrädern siehe [[Datierung Brandenburg Fahrräder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Firma gegründet  durch Otto Herkner, Bruder eines Dachziegelfabrikanten - das Gründungsjahr 1910/11. Bis 1945 Fahrradproduktion der Marke &amp;quot;Herkona&amp;quot;. 1946 Demotage der meisten Maschinen. In den folgenden Jahren Herstellung kleinerer Metallwaren für Landwirtschaft und Haushalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Enteigung, Umwandlung in den &amp;quot;VEB Fahrradwerk Crinitz N/L&amp;quot;. Beginn der Produktion von Fahrrädern der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Vermutlich 1961 Einstellung der Fahrradproduktion. Nachfolgebetrieb war der &amp;quot;Landmaschinenbau Torgau&amp;quot;, der um 1970 im &amp;quot;Kombinat impulsa&amp;quot; (Landmaschinenbau) aufging. Dieses Kombinat ging wiederum 1978 im &amp;quot;Kombinat Fortschritt Landmaschinenbau&amp;quot; auf. &lt;br /&gt;
Am ehemaligen Produktionsstandort in Crinitz befindet sich heute ein Betrieb für Maschinenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurden in Crinitz nur Rahmen und Gabeln, alle anderen Teile waren DDR-Standard-Fahrradteile und wurden zugekauft. Ein Teil der Produktion gelangte als Rahmensets ([[Fahrradrahmen|Rahmen]], Gabel, [[Tretlager|Glockengetriebe]], [[Sattelstützen|Sattelstütze]]) in den Handel; diese Rahmen wurden dann von Fahrradhändlern (möglicherweise nach Kundenwunsch) komplettiert.&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Crinitz hergestellt wurden [[Lenker|Fahrradlenker]], für die es eine eigene Galvanik in der Fabrik gab. Im [[DHZ-Katalog]] &amp;quot;Fahrräder, Ersatz- und Zubehörteile&amp;quot; von 1956 wurden &amp;quot;Vorbaulenker &amp;quot;Crinitz&amp;quot;, verchromt, mit Innenklemme&amp;quot; angeboten (Preis: 14,74 DM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fahrräder - Ausstattung und Modelle==&lt;br /&gt;
===Linierung, Steuerkopfschilder und Abziehbilder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räder der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot; waren in den ersten Jahren an Rahmen, [[Schutzbleche|Schutzblechen]] und [[Felgen|Felgen]] liniert. Es gab zudem Ringlinierungen an den lackierten Bandverzierungen.&lt;br /&gt;
Ab etwa 1954 fielen die Linierungen weg. Bei schwarzen Rädern nach 1954 sind allerdings auch weiß linierte Schutzbleche bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1954  besaßen Brandenburg-Fahrräder noch kein Steuerkopfschild, sondern Abziehbilder in der Farbkombination Gelb-Silber-Rot auf dem Steuerkopf. Ab etwa 1954 bis zur Einstellung der Fahrradproduktion gab es ein Steuerkopfschild aus Alu - bekannt ist die Farbkombination Gelb-Blau. Dieses Schild war, verglichen mit Steuerkopfschildern anderer DDR-Fahrräder dieser Zeit, modern gestaltet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Abziehbild_Steuerkopf.jpg|Abziehbild auf dem Steuerkopf, von 1951 bis etwa 1954.&lt;br /&gt;
Datei:1958Steuerkopfschild.jpg|Steuerkopfschild (Aluminium) von etwa 1954 bis vrmtl. 1961.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis etwa 1954 hatten alle Crinitzer Fahrräder auf dem Unterrohr ein obenliegendes Abziehbild mit dem Schriftzug &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;. Die Fahrräder ab 1954 hatten dann zwei seitlich auf dem Unterrohr angebrachte Abziehbilder mit neuem Layout. Dazu gab es Olympiaringe (ähnlich denen von [[Mifa]]), die die Abziehbilder am Unterrohr sowie das Abziehbild am Sattelrohr einfassten. Das kleine Abziehbild unterhalb der Sattelmuffe, das das [[Gütezeichen]] sowie eine (Hersteller?-)Nummer zeigte, fiel vrmtl. 1954 weg&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgDetailAnfang50er.JPG|Schriftzug der frühen Brandenburg-Räder, bis vrmtl. 1954&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAbziehbildUnterrohr.jpg|Schriftzug und Weltmeisterringe auf dem Unterrohr, ab vrmtl. 1954 bis vrmtl. 1961&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAbziehbilderSattelrohr.jpg|Herstellerkennzeichnung, Gütesiegel und Weltmeisterringe auf dem Sattelrohr, ab etwa 1954 bis 196?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lackierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bekannte Farben:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Schwarz &lt;br /&gt;
*Rot &lt;br /&gt;
*Hellblau&lt;br /&gt;
*Dunkelblau&lt;br /&gt;
*Grün&lt;br /&gt;
*Türkis-Fischsilber &lt;br /&gt;
*Pink-Fischsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lackierung ist im DHZ-Katalog von 1956 als &amp;quot;vollständig bunte Emaillierung&amp;quot; beschrieben (obwohl farbige Rahmen aber nicht im klassischen Sinne &#039;&#039;emailliert&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;lackiert&#039;&#039; wurden). Keine Grundierung des Rahmens, aber Klarlack als Überzug.&lt;br /&gt;
Bei Modellen bis etwa Mitte der 1950er Jahre silberne Ringverzierungen an Unter- und Sattelrohr sowie an der Vorderradgabel. Ab etwa 1954 bis zur Einstellung der Produktion Anfang 1961 wurden Rahmen nur noch einfarbig, ohne jede lackierte oder linierte Verzierungen produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausstattung===&lt;br /&gt;
Da viele Räder vermutlich nur als Rahmenset an Händler ausgeliefert wurden, lässt sich schwer ermitteln, welche Ausstattung(en) (etwa Anbauteile aus Stahl oder Alu, Lenker und Bremse, Beleuchtung, Sattel etc.) als &amp;quot;original&amp;quot; angesehen werden können. Grundsätzlich möglich ist daher die Ausstattung mit Anbauteilen, die im  Produktionsjahr des jeweiligen Rahmens verfügbar waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bekannte Ausstattungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Felgen|Alufelgen]] und [[Schutzbleche|Aluschutzbleche]] mit silbernem [[Gepäckträger|Stahlgepäckträger]] &lt;br /&gt;
*graue [[Felgen|Stahlfelgen]] und [[Schutzbleche|-schutzbleche]] mit Gepäckträger in Rahmenfarbe &lt;br /&gt;
*graue Stahlfelgen und -schutzbleche mit grauem Gepäckträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mögliche Ausstattung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*silberne Stahlfelgen, -schutzbleche und -gepäckträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab vermutlich auch Rahmen, die mit Sportradkomponenten ausgestattet wurden (z.B. [[Tretlager|Keiltretlager]], [[Vorbauten|Vorbaulenker]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tretlager, Beleuchtung, [[Sättel|Sattel]], [[Werkzeugtaschen|Werkzeugtasche]], [[Griffe]] etc. waren Standardteile, wie sie zum Baujahr der Rahmen hergestellt und verfügbar waren. Bei einer Montage von Brandenburg-Rädern durch Händler ist anzunehmen, dass auch ältere Anbauteile genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandenburg-Fahrräder haben eine Sattelstütze mit 25 mm Durchmesser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rahmengeometrie===&lt;br /&gt;
Durch die Rahmengeometrie (kürzerer Radstand als bei anderen DDR-Tourenrädern der 1950er Jahre, höhere Lage des [[Tretlager|Tretlagers]] und des Oberrohres sowie eine schmalere Hinterradgabel) können nur Schutzbleche bis zu einer Breite von 57 mm verbaut werden, deren oben gelegenes Befestigungsloch im Gegensatz zu Schutzblechen für [[Diamant]] oder Mifa zudem weiter in Richtung Rahmen liegt.&lt;br /&gt;
Die spezielle Rahmengeometrie macht sich auch im Fahrverhalten bemerkbar, das bereits in Richtung Sportrad tendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brandenburg&amp;quot;-Fahrräder gab es als Herren- und Damenradmodelle, Kinderräder gab es nicht. Die Damenräder hatten einen sportlichen Rahmen mit geraden Rohren, die Rahmenform glich der von Diamant-, Mifa- und [[IFA Touring|IFA-Touring]]-Fahrrädern der 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund fehlender Katalogabbildungen bzw. Kataloge, Prospekte oder Werksphotos des VEB Fahrradwerk Crinitz kann (derzeit) keine Aussage über unterschiedliche Modellvarianten, -bezeichnungen etc. gemacht werden.&lt;br /&gt;
Generell ist fraglich, inwiefern veröffentlichtes Bildmaterial seitens des Herstellers überhaupt existiert hat.&lt;br /&gt;
Nach Umstrukturierung bzw. Auflösung der Nachfolgebetriebe sind vermutlich viele, auch firmeninterne, Unterlagen zu &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;-Fahrrädern verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hinweise finden sich bislang nur im DHZ-Katalog (1956), wo &amp;quot;Touren-Rahmen - Herren &amp;quot;Crinitz 26&amp;quot; kpl., bunt emailliert 60,20 DM&amp;quot; und &amp;quot;Touren-Rahmen - Herren &amp;quot;Crinitz 28&amp;quot; kpl., bunt emailliert 67,20 DM&amp;quot;, jedoch keine Damenrad-Rahmen angeboten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAnfang50er.JPG|&amp;quot;Brandenburg, Baujahr um 1954, Lackierung, Abziehbilder, Tretlager und Gabelkopf deuten darauf hin.&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgDetail2Anfang50er.JPG|Selbes Rad von vorn. Nicht original sind Griffe, Dynamo, Scheinwerfer, Pedalen, Kindersitz, Fußrasten- und Schutz.&lt;br /&gt;
Datei:1958Brandenburg.JPG|&amp;quot;Brandenburg&amp;quot; von 1958. Ursprüngliche Farbe des Rahmens Pink-Fischsilber, durch Lichteinfluß beinahe vollständig zu Grau verblichen. Rahmen ergänzt mit zeitgenössischen Anbauteilen. Zusätzlich ist eine seltene DDR-[[Schutzblechfiguren|Schutzblechfigur]] auf dem vorderen Schutzblech angebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.197.53.58</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://ddrfahrradwiki.de/index.php?title=Modelle_Brandenburg&amp;diff=47236</id>
		<title>Modelle Brandenburg</title>
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		<updated>2011-07-05T09:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.197.53.58: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Hersteller]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brandenburg&amp;quot; ist die Marke eines ehemals in Crinitz/Niederlausitz ansässigen Fahrradherstellers, der eher schlichte Räder in vergleichsweise geringer Stückzahl fertigte.&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln mit Rädern verschiedener westdeutscher Hersteller bzw. Konfektionäre, die ebenfalls Räder der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot; produzierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zur Baujahrbestimmung von Brandenburg-Fahrrädern siehe [[Datierung Brandenburg Fahrräder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Firma gegründet  durch Otto Herkner, Bruder eines Dachziegelfabrikanten - das Gründungsjahr 1910/11. Bis 1945 Fahrradproduktion der Marke &amp;quot;Herkona&amp;quot;. 1946 Demotage der meisten Maschinen. In den folgenden Jahren Herstellung kleinerer Metallwaren für Landwirtschaft und Haushalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Enteigung, Umwandlung in den &amp;quot;VEB Fahrradwerk Crinitz N/L&amp;quot;. Beginn der Produktion von Fahrrädern der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Vermutlich 1961 Einstellung der Fahrradproduktion. Nachfolgebetrieb war der &amp;quot;Landmaschinenbau Torgau&amp;quot;, der um 1970 im &amp;quot;Kombinat impulsa&amp;quot; (Landmaschinenbau) aufging. Dieses Kombinat ging wiederum 1978 im &amp;quot;Kombinat Fortschritt Landmaschinenbau&amp;quot; auf. &lt;br /&gt;
Am ehemaligen Produktionsstandort in Crinitz befindet sich heute ein Betrieb für Maschinenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurden in Crinitz nur Rahmen und Gabeln, alle anderen Teile waren DDR-Standard-Fahrradteile und wurden zugekauft. Ein Teil der Produktion gelangte als Rahmensets ([[Fahrradrahmen|Rahmen]], Gabel, [[Tretlager|Glockengetriebe]], [[Sattelstützen|Sattelstütze]]) in den Handel; diese Rahmen wurden dann von Fahrradhändlern (möglicherweise nach Kundenwunsch) komplettiert.&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Crinitz hergestellt wurden [[Lenker|Fahrradlenker]], für die es eine eigene Galvanik in der Fabrik gab. Im [[DHZ-Katalog]] &amp;quot;Fahrräder, Ersatz- und Zubehörteile&amp;quot; von 1956 wurden &amp;quot;Vorbaulenker &amp;quot;Crinitz&amp;quot;, verchromt, mit Innenklemme&amp;quot; angeboten (Preis: 14,74 DM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fahrräder - Ausstattung und Modelle==&lt;br /&gt;
===Linierung, Steuerkopfschilder und Abziehbilder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räder der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot; waren in den ersten Jahren an Rahmen, [[Schutzbleche|Schutzblechen]] und [[Felgen|Felgen]] liniert. Es gab zudem Ringlinierungen an den lackierten Bandverzierungen.&lt;br /&gt;
Ab etwa 1954 fielen die Linierungen weg. Bei schwarzen Rädern nach 1954 sind allerdings auch weiß linierte Schutzbleche bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1954  besaßen Brandenburg-Fahrräder noch kein Steuerkopfschild, sondern Abziehbilder in der Farbkombination Gelb-Silber-Rot auf dem Steuerkopf. Ab etwa 1954 bis zur Einstellung der Fahrradproduktion gab es ein Steuerkopfschild aus Alu - bekannt ist die Farbkombination Gelb-Blau. Dieses Schild war, verglichen mit Steuerkopfschildern anderer DDR-Fahrräder dieser Zeit, modern gestaltet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Abziehbild_Steuerkopf.jpg|Abziehbild auf dem Steuerkopf, von 1951 bis etwa 1954.&lt;br /&gt;
Datei:1958Steuerkopfschild.jpg|Steuerkopfschild (Aluminium) von etwa 1954 bis vrmtl. 1961.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis etwa 1954 hatten alle Crinitzer Fahrräder auf dem Unterrohr ein obenliegendes Abziehbild mit dem Schriftzug &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;. Die Fahrräder ab 1954 hatten dann zwei seitlich auf dem Unterrohr angebrachte Abziehbilder mit neuem Layout. Dazu gab es Olympiaringe (ähnlich denen von [[Mifa]]), die die Abziehbilder am Unterrohr sowie das Abziehbild am Sattelrohr einfassten. Das kleine Abziehbild unterhalb der Sattelmuffe, das das [[Gütezeichen]] sowie eine (Hersteller?-)Nummer zeigte, fiel vrmtl. 1954 weg&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgDetailAnfang50er.JPG|Schriftzug der frühen Brandenburg-Räder, bis vrmtl. 1954&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAbziehbildUnterrohr.jpg|Schriftzug und Weltmeisterringe auf dem Unterrohr, ab vrmtl. 1954 bis vrmtl. 1961&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAbziehbilderSattelrohr.jpg|Herstellerkennzeichnung, Gütesiegel und Weltmeisterringe auf dem Sattelrohr, ab etwa 1954 bis 196?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lackierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bekannte Farben:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Schwarz &lt;br /&gt;
*Rot &lt;br /&gt;
*Hellblau&lt;br /&gt;
*Dunkelblau&lt;br /&gt;
*Grün&lt;br /&gt;
*Türkis-Fischsilber &lt;br /&gt;
*Pink-Fischsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lackierung ist im DHZ-Katalog von 1956 als &amp;quot;vollständig bunte Emaillierung&amp;quot; beschrieben (obwohl farbige Rahmen aber nicht im klassischen Sinne &#039;&#039;emailliert&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;lackiert&#039;&#039; wurden). Keine Grundierung des Rahmens, aber Klarlack als Überzug.&lt;br /&gt;
Bei Modellen bis etwa Mitte der 1950er Jahre silberne Ringverzierungen an Unter- und Sattelrohr sowie an der Vorderradgabel. Ab etwa 1954 bis zur Einstellung der Produktion Anfang 1961 wurden Rahmen nur noch einfarbig, ohne jede lackierte oder linierte Verzierungen produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausstattung===&lt;br /&gt;
Da viele Räder vermutlich nur als Rahmenset an Händler ausgeliefert wurden, lässt sich schwer ermitteln, welche Ausstattung(en) (etwa Anbauteile aus Stahl oder Alu, Lenker und Bremse, Beleuchtung, Sattel etc.) als &amp;quot;original&amp;quot; angesehen werden können. Grundsätzlich möglich ist daher die Ausstattung mit Anbauteilen, die im  Produktionsjahr des jeweiligen Rahmens verfügbar waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bekannte Ausstattungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Felgen|Alufelgen]] und [[Schutzbleche|Aluschutzbleche]] mit silbernem [[Gepäckträger|Stahlgepäckträger]] &lt;br /&gt;
*graue [[Felgen|Stahlfelgen]] und [[Schutzbleche|-schutzbleche]] mit Gepäckträger in Rahmenfarbe &lt;br /&gt;
*graue Stahlfelgen und -schutzbleche mit grauem Gepäckträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mögliche Ausstattung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*silberne Stahlfelgen, -schutzbleche und -gepäckträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab vermutlich auch Rahmen, die mit Sportradkomponenten ausgestattet wurden (z.B. [[Tretlager|Keiltretlager]], [[Vorbauten|Vorbaulenker]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tretlager, Beleuchtung, [[Sättel|Sattel]], [[Werkzeugtaschen|Werkzeugtasche]], [[Griffe]] etc. waren Standardteile, wie sie zum Baujahr der Rahmen hergestellt und verfügbar waren. Bei einer Montage von Brandenburg-Rädern durch Händler ist anzunehmen, dass auch ältere Anbauteile genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandenburg-Fahrräder haben eine Sattelstütze mit 25 mm Durchmesser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rahmengeometrie===&lt;br /&gt;
Durch die Rahmengeometrie (kürzerer Radstand als bei anderen DDR-Tourenrädern der 1950er Jahre, höhere Lage des [[Tretlager|Tretlagers]] und des Oberrohres sowie eine schmalere Hinterradgabel) können nur Schutzbleche bis zu einer Breite von 57 mm verbaut werden, deren oben gelegenes Befestigungsloch im Gegensatz zu Schutzblechen für [[Diamant]] oder Mifa zudem weiter in Richtung Rahmen liegt.&lt;br /&gt;
Die spezielle Rahmengeometrie macht sich auch im Fahrverhalten bemerkbar, das bereits in Richtung Sportrad tendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brandenburg&amp;quot;-Fahrräder gab es als Herren- und Damenradmodelle, Kinderräder gab es nicht. Die Damenräder hatten einen sportlichen Rahmen mit geraden Rohren, die Rahmenform glich der von Diamant-, Mifa- und [[IFA Touring|IFA-Touring]]-Fahrrädern der 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund fehlender Katalogabbildungen bzw. Kataloge, Prospekte oder Werksphotos des VEB Fahrradwerk Crinitz kann (derzeit) keine Aussage über unterschiedliche Modellvarianten, -bezeichnungen etc. gemacht werden.&lt;br /&gt;
Generell ist fraglich, inwiefern veröffentlichtes Bildmaterial seitens des Herstellers überhaupt existiert hat.&lt;br /&gt;
Nach Umstrukturierung bzw. Auflösung der Nachfolgebetriebe sind vermutlich viele, auch firmeninterne, Unterlagen zu &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;-Fahrrädern verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hinweise finden sich bislang nur im DHZ-Katalog (1956), wo &amp;quot;Touren-Rahmen - Herren &amp;quot;Crinitz 26&amp;quot; kpl., bunt emailliert 60,20 DM&amp;quot; und &amp;quot;Touren-Rahmen - Herren &amp;quot;Crinitz 28&amp;quot; kpl., bunt emailliert 67,20 DM&amp;quot;, jedoch keine Damenrad-Rahmen angeboten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAnfang50er.JPG|&amp;quot;Brandenburg, Baujahr um 1954, Lackierung, Abziehbilder, Tretlager und Gabelkopf deuten darauf hin.&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgDetail2Anfang50er.JPG|Selbes Rad von vorn. Nicht original sind Griffe, Dynamo, Scheinwerfer, Pedalen, Kindersitz, Fußrasten- und Schutz.&lt;br /&gt;
Datei:1958Brandenburg.JPG|&amp;quot;Brandenburg&amp;quot; von 1958. Ursprüngliche Farbe des Rahmens Pink-Fischsilber, durch Lichteinfluß beinahe vollständig zu Grau verblichen. Rahmen ergänzt mit zeitgenössischen Anbauteilen. Zusätzlich ist eine seltene DDR-[[Schutzblechfiguren|Schutzblechfigur]] auf dem vorderen Schutzblech angebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>93.197.53.58</name></author>
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		<title>Modelle Brandenburg</title>
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		<updated>2011-07-05T09:15:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;93.197.53.58: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Hersteller]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brandenburg&amp;quot; ist die Marke eines ehemals in Crinitz/Niederlausitz ansässigen Fahrradherstellers, der eher schlichte Räder in vergleichsweise geringer Stückzahl fertigte.&lt;br /&gt;
Nicht zu verwechseln mit Rädern verschiedener westdeutscher Hersteller bzw. Konfektionäre, die ebenfalls Räder der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot; produzierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zur Baujahrbestimmung von Brandenburg-Fahrrädern siehe [[Datierung Brandenburg Fahrräder]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Firma gegründet  durch Otto Herkner, Bruder eines Dachziegelfabrikanten - das Gründungsjahr 1910/11. Bis 1945 Fahrradproduktion der Marke &amp;quot;Herkona&amp;quot;. 1946 Demotage der meisten Maschinen. In den folgenden Jahren Herstellung kleinerer Metallwaren für Landwirtschaft und Haushalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 Enteigung, Umwandlung in den &amp;quot;VEB Fahrradwerk Crinitz N/L&amp;quot;. Beginn der Produktion von Fahrrädern der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Vermutlich 1961 Einstellung der Fahrradproduktion. Nachfolgebetrieb war der &amp;quot;Landmaschinenbau Torgau&amp;quot;, der um 1970 im &amp;quot;Kombinat impulsa&amp;quot; (Landmaschinenbau) aufging. Dieses Kombinat ging wiederum 1978 im &amp;quot;Kombinat Fortschritt Landmaschinenbau&amp;quot; auf. &lt;br /&gt;
Am ehemaligen Produktionsstandort in Crinitz befindet sich heute ein Betrieb für Maschinenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebaut wurden in Crinitz nur Rahmen und Gabeln, alle anderen Teile waren DDR-Standard-Fahrradteile und wurden zugekauft. Ein Teil der Produktion gelangte als Rahmensets ([[Fahrradrahmen|Rahmen]], Gabel, [[Tretlager|Glockengetriebe]], [[Sattelstützen|Sattelstütze]]) in den Handel; diese Rahmen wurden dann von Fahrradhändlern (möglicherweise nach Kundenwunsch) komplettiert.&lt;br /&gt;
Ebenfalls in Crinitz hergestellt wurden [[Lenker|Fahrradlenker]], für die es eine eigene Galvanik in der Fabrik gab. Im [[DHZ-Katalog]] &amp;quot;Fahrräder, Ersatz- und Zubehörteile&amp;quot; von 1956 wurden &amp;quot;Vorbaulenker &amp;quot;Crinitz&amp;quot;, verchromt, mit Innenklemme&amp;quot; angeboten (Preis: 14,74 DM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fahrräder - Ausstattung und Modelle==&lt;br /&gt;
===Linierung, Steuerkopfschilder und Abziehbilder===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räder der Marke &amp;quot;Brandenburg&amp;quot; waren in den ersten Jahren an Rahmen, [[Schutzbleche|Schutzblechen]] und [[Felgen|Felgen]] liniert. Es gab zudem Ringlinierungen an den lackierten Bandverzierungen.&lt;br /&gt;
Ab etwa 1954 fielen die Linierungen weg. Bei schwarzen Rädern nach 1954 sind allerdings auch weiß linierte Schutzbleche bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis etwa 1954  besaßen Brandenburg-Fahrräder noch kein Steuerkopfschild, sondern Abziehbilder in der Farbkombination Gelb-Silber-Rot auf dem Steuerkopf. Ab etwa 1954 bis zur Einstellung der Fahrradproduktion gab es ein Steuerkopfschild aus Alu - bekannt ist die Farbkombination Gelb-Blau. Dieses Schild war, verglichen mit Steuerkopfschildern anderer DDR-Fahrräder dieser Zeit, modern gestaltet. &lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Abziehbild_Steuerkopf.jpg|Abziehbild auf dem Steuerkopf, von 1951 bis etwa 1954.&lt;br /&gt;
Datei:1958Steuerkopfschild.jpg|Steuerkopfschild (Aluminium) von etwa 1954 bis vrmtl. 1961.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis etwa 1954 hatten alle Crinitzer Fahrräder auf dem Unterrohr ein obenliegendes Abziehbild mit dem Schriftzug &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;. Die Fahrräder ab 1954 hatten dann zwei seitlich auf dem Unterrohr angebrachte Abziehbilder mit neuem Layout. Dazu gab es Olympiaringe (ähnlich denen von [[Mifa]]), die die Abziehbilder am Unterrohr sowie das Abziehbild am Sattelrohr einfassten. Das kleine Abziehbild unterhalb der Sattelmuffe, das das [[Gütezeichen]] sowie eine (Hersteller?-)Nummer zeigte, fiel vrmtl. 1954 weg&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgDetailAnfang50er.JPG|Schriftzug der frühen Brandenburg-Räder, bis vrmtl. 1954&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAbziehbildUnterrohr.jpg|Schriftzug und Weltmeisterringe auf dem Unterrohr, ab vrmtl. 1954 bis vrmtl. 1961&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAbziehbilderSattelrohr.jpg|Herstellerkennzeichnung, Gütesiegel und Weltmeisterringe auf dem Sattelrohr, ab etwa 1954 bis 196?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lackierung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bekannte Farben:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Schwarz &lt;br /&gt;
*Rot &lt;br /&gt;
*Hellblau&lt;br /&gt;
*Dunkelblau&lt;br /&gt;
*Grün&lt;br /&gt;
*Türkis-Fischsilber &lt;br /&gt;
*Pink-Fischsilber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lackierung ist im DHZ-Katalog von 1956 als &amp;quot;vollständig bunte Emaillierung&amp;quot; beschrieben (obwohl farbige Rahmen aber nicht im klassischen Sinne &#039;&#039;emailliert&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;lackiert&#039;&#039; wurden). Keine Grundierung des Rahmens, aber Klarlack als Überzug.&lt;br /&gt;
Bei Modellen bis etwa Mitte der 1950er Jahre silberne Ringverzierungen an Unter- und Sattelrohr sowie an der Vorderradgabel. Ab etwa 1954 bis zur Einstellung der Produktion Anfang 1961 wurden Rahmen nur noch einfarbig, ohne jede lackierte oder linierte Verzierungen produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ausstattung===&lt;br /&gt;
Da viele Räder vermutlich nur als Rahmenset an Händler ausgeliefert wurden, lässt sich schwer ermitteln, welche Ausstattung(en) (etwa Anbauteile aus Stahl oder Alu, Lenker und Bremse, Beleuchtung, Sattel etc.) als &amp;quot;original&amp;quot; angesehen werden können. Grundsätzlich möglich ist daher die Ausstattung mit Anbauteilen, die im  Produktionsjahr des jeweiligen Rahmens verfügbar waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bekannte Ausstattungen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*[[Felgen|Alufelgen]] und [[Schutzbleche|Aluschutzbleche]] mit silbernem [[Gepäckträger|Stahlgepäckträger]] &lt;br /&gt;
*graue [[Felgen|Stahlfelgen]] und [[Schutzbleche|-schutzbleche]] mit Gepäckträger in Rahmenfarbe &lt;br /&gt;
*graue Stahlfelgen und -schutzbleche mit grauem Gepäckträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mögliche Ausstattung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*silberne Stahlfelgen, -schutzbleche und -gepäckträger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab vermutlich auch Rahmen, die mit Sportradkomponenten ausgestattet wurden (z.B. [[Tretlager|Keiltretlager]], [[Vorbauten|Vorbaulenker]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tretlager, Beleuchtung, [[Sättel|Sattel]], [[Werkzeugtaschen|Werkzeugtasche]], [[Griffe]] etc. waren Standardteile, wie sie zum Baujahr der Rahmen hergestellt und verfügbar waren. Bei einer Montage von Brandenburg-Rädern durch Händler ist anzunehmen, dass auch ältere Anbauteile genutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brandenburg-Fahrräder haben eine Sattelstütze mit 25 mm Durchmesser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rahmengeometrie===&lt;br /&gt;
Durch die Rahmengeometrie (kürzerer Radstand als bei anderen DDR-Tourenrädern der 1950er Jahre, höhere Lage des [[Tretlager|Tretlagers]] und des Oberrohres sowie eine schmalere Hinterradgabel) können nur Schutzbleche bis zu einer Breite von 57 mm verbaut werden, deren oben gelegenes Befestigungsloch im Gegensatz zu Schutzblechen für [[Diamant]] oder Mifa zudem weiter in Richtung Rahmen liegt.&lt;br /&gt;
Die spezielle Rahmengeometrie macht sich auch im Fahrverhalten bemerkbar, das bereits in Richtung Sportrad tendiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Modelle===&lt;br /&gt;
&amp;quot;Brandenburg&amp;quot;-Fahrräder gab es als Herren- und Damenradmodelle, Kinderräder gab es nicht. Die Damenräder hatten einen sportlichen Rahmen mit geraden Rohren, die Rahmenform glich der von Diamant-, Mifa- und [[IFA Touring|IFA-Touring]]-Fahrrädern der 1980er Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund fehlender Katalogabbildungen bzw. Kataloge, Prospekte oder Werksphotos des VEB Fahrradwerk Crinitz kann (derzeit) keine Aussage über unterschiedliche Modellvarianten, -bezeichnungen etc. gemacht werden.&lt;br /&gt;
Generell ist fraglich, inwiefern veröffentlichtes Bildmaterial seitens des Herstellers überhaupt existiert hat.&lt;br /&gt;
Nach Umstrukturierung bzw. Auflösung der Nachfolgebetriebe sind vermutlich viele, auch firmeninterne, Unterlagen zu &amp;quot;Brandenburg&amp;quot;-Fahrrädern verloren gegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offizielle Hinweise finden sich bislang nur im DHZ-Katalog (1956), wo &amp;quot;Touren-Rahmen - Herren &amp;quot;Crinitz 26&amp;quot; kpl., bunt emailliert 60,20 DM&amp;quot; und &amp;quot;Touren-Rahmen - Herren &amp;quot;Crinitz 28&amp;quot; kpl., bunt emailliert 67,20 DM&amp;quot;, jedoch keine Damenrad-Rahmen angeboten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;250&amp;quot; heights=&amp;quot;250&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgAnfang50er.JPG|&amp;quot;Brandenburg, Baujahr um 1954, Lackierung, Abziehbilder, Tretlager und Gabelkopf deuten darauf hin.&lt;br /&gt;
Datei:BrandenburgDetail2Anfang50er.JPG|Selbes Rad von vorn. Nicht original sind Griffe, Dynamo, Scheinwerfer, Pedalen, Kindersitz, Fußrasten- und Schutz.&lt;br /&gt;
Datei:1958Brandenburg.JPG|&amp;quot;Brandenburg&amp;quot; von 1958. Ursprüngliche Farbe des Rahmens Pink-Fischsilber, durch Lichteinfluß beinahe vollständig zu Grau verblichen. Rahmen ergänzt mit zeitgenössischen Anbauteilen. Zusätzlich ist eine seltene DDR-[[Schutzblechfiguren|Schutzblechfigur]] auf dem vorderen Schutzblech angebracht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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